BING
Blogbeitrag von Erwin Schlumpberger am 19.07.2009
Die neue Suchmaschine im Netz heißt "BING" und stammt vom Betreiber Microsoft und löst die wenig von Erfolg verwöhnte "Live Search" ab. "Live" konnte sich nicht gegen Google durchsetzen und blieb bei mageren 3% Marktanteil (in Deutschland).
Microsoft wirft nun alles in die Waagschale und versucht mit neuem Namen und rießigem Marketing-Budget das Ruder herumzureißen. Doch Google hat inzwischen einen dermaßen guten Ruf, dass alleine das Logo des Suchmaschinen-Primus reicht, den Benutzern das Gefühl zu geben, gute Ergebnisse auf Suchanfragen zu erhalten. Und erhält damit einen Marktanteil von 94,7% (in Deutschland).
Laut aktueller Studien werden rund 30% aller Suchprozesse abgebrochen, da keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt werden. Etwa zwei Drittel aller Suchanfragen werden durch wiederholte Eingabe verfeinert. Und genau hier möchte Microsoft ansetzen: Eine Vielzahl von zusätzlichen Infos und Funktionen werden direkt in die Ergebnisliste eingebunden damit die Benutzer bereits VOR dem Besuch einer Website möglichst genau über die Zielseite informiert werden.
Microsoft verspricht recht viel mit "Bing", wirkt aber etwas überladen. Gut möglich, dass die vielen Möglichkeiten die Benutzer schlicht überfordern. Google’s Suchseite sieht nicht ohne Grund so minimalistisch aus.
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