Blog.

Dies und Das.
Samstag 15. Juli 2017 – SchoWo
sichtBar: Vielen Dank den 3 „Kittelschürzen“ Christl, Claudi und Sandra für den gelungenen SchoWo-Besen vor der Agentur am SchoWo-Samstag.

Schluss mit facebook.
Aus. Raus. Tschüß.

Man muss Scheiße nicht so lange quirlen, bis sie schäumt.

 

Als privater Nutzer

Bei facebook teilnehmen heißt (neben einer facebook-Seite für das Unternehmen) immer auch eine private Seite zu unterhalten. Dort laufen im News-Stream massenweise facebook Gewinn-Spiele und Einladungen hierzu mit, personalisierte „qualifizierte“ Werbeanzeigen zu „Online-Casino“ und „Fett absaugen“, „Freunde“ die an offensichtlichen Fake-Gewinnspielen teilnehmen.

Das sind Kaffeefahrt-Methoden und so wie auf Kaffeefahrten mit Gewinnversprechen immer noch überteuerte Heizdecken an „ahnungslose“ Alte verkauft werden, fällt auch die scheinbar „informierte“ Facebook-Generation täglich auf Nepper, Schlepper, Bauernfänger herein.
Saturn, BMW und andere verlosen täglich scheinbar Millionenwerte auf Seiten ohne Impressum, hunderttausende (!) wünschen sich daraufhin „Ihren BMW“ in „rot“ oder „gelb“ und treten die Scheiße auch noch aus, verbreiten diesen Gestank, obwohl der Mist bereits zum Himmel stinkt.

facebook ist hier nicht Urheber, aber Träger dieser Informationen und ich kann niemanden ernst nehmen, der fortwährend so viel Unsinn verzapft, sei es auf eigenem Mist gewachsen oder nur weiter erzählt.

Als Unternehmen und Werbeagentur

Auch als Internetagentur kann ich niemandem ernsthaft zu echten Investitionen in „Social Media“ raten. Was soll ich meinen Kunden denn erzählen?

„Sie nutzen facebook eigentlich selbst nicht, aber alle Ihre Kunden sind dort?“

„Ihre Kinder sind schon längst nicht mehr bei facebook.
Die waren damals die ersten Nutzer und waren die Ersten, die facebook wieder verlassen haben.“

„Wollen Sie sich und Ihre Werbung professionell in diesem Umfeld aus Banalitäten und Belanglosigkeiten, Fake-News, Selbstdarstellung, Katzenvideos und hassgeprägter Diskussionskultur und Shitstorm platzieren?“

„Irritieren Sie nicht solche Meldungen: Hilfe, mein Konto wurde gehackt … Wer den neuen facebook-Nutzungsbestimmungen widerspricht, teilt das Bild meiner Katze …“

„Setzen Sie in diesen Tagen auch für Ihre Firmenwebsite und Ihr Unternehmen die neue Datenschutzerklärung pflichtgemäß, penibel und fristgerecht bis Ende Mai um, während facebook hierfür laut Marc Zuckerberg noch „mindestens 2 Jahre braucht“?

Also ich bin raus.

Gründe gibt es noch viele, viele. Täglich. Immer mehr. Ich will es nicht mehr wissen. Tschüß facebook.

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Anforderungen an uns als Internetagentur

Veränderungen nehmen in unserer Branche schnell Raum ein, wie in allen Bereichen, in denen die Digitalisierung einen großen Anteil hat.

Ein Internetauftritt war noch vor wenigen Jahren „hochtechnisch“: Funktionen wurden kundenspezifisch entwickelt, Module und Möglichkeiten meist individuell programmiert. Die Entstehung einer professionellen Website oder eines Webshops war jedes Mal ein „Einzelstück“ und entsprechend aufwändig und teuer. 

Die erfreuliche Entwicklung ist, dass sich zumindest der „technische Anteil“ an einer modernen Internetseite durch Standardisierung inzwischen überschaubar verringert hat. Als Internetagentur können wir uns wieder mehr auf Konzeption, Ideen, Gestaltung und Inhalte konzentrieren, also auf die „klassischen Aufgaben“ als Werbeagentur. Das freut uns sehr.

Dennoch bleiben „im Hintergrund“ weiterhin viele spezielle Aufgaben und besondere fachliche Anforderungen an das Wissen von Internetagenturen bestehen, wie zum Beispiel die Suchmaschinen-Optimierung, das Internet-Marketing oder die App-Entwicklung.

Und so gilt weiterhin, dass eine gute Werbeagentur nicht gleichzeitig „automatisch“ auch eine gute Internetagentur ist, hoch spezialisierte Internetagenturen dagegen oft keine „klassischen“ Werbe- und Designagenturen sind.

Deshalb stellen wir künftig wieder mehr unsere erfolgreichen Leistungen als Werbeagentur in den Vordergrund, die Idee, Konzeption und (Aus)gestaltung, setzen aber auch weiter auf unsere mittlerweile 18 Jahre Erfahrungen und Erfolge als Internetagentur.

Respekt, wer´s selber macht.

(aus der Toom-Werbung)


Respekt, wer´s selber  kann.

(Eigenwerbung)

Ein Plädoyer für´s Selbermachen.

Digitale Berufsbilder sind einem besonders starken und schnellen Wandel unterworfen. Als Werbe- und Internetagentur sind wir täglich mit den Veränderungen konfrontiert. Unsere Arbeit wird z.B. durch bessere Software in vielen Bereichen einfacher, gleichzeitig aber in anderen Dingen komplexer, z.B. beim Datenschutz.

Daneben eröffnet die Digitalisierung in vielen Bereichen neue Chancen und Möglichkeiten – und einem größer werdenden Nutzerkreis einen (scheinbar) leichten Zugang zu Dienstleistungen und Produkten:
Visitenkarten drucken viele Unternehmen heute selbst, bei flyeralarm, 500 Stück für 12,80€. Dass man in die Druckvorlage auch Randabstände und Schnittmarken penibel einarbeiten muss, geschenkt. Für 12,80€.
„Beim Schlumpberger“ hätte es 100€ gekostet (da stimmt dann halt auch der Anschnitt). Aber warum für 20% Qualitätssteigerung 80% mehr ausgeben. Richtig, sehe ich genau so! Ihnen muss es letztlich gefallen.

Die digitalen Vorteile ziehen sich durch viele Themen. Auch in der Internetbranche bieten „fertige“ Baukasten-Systeme, WordPress und so genannte „Themes“ (Designvorlagen) einen scheinbar einfachen Einstieg ins Internet.

Mancher Malerbetrieb, Raumausstatter oder Einzelhändler fühlt sich so in die Lage versetzt, ohne Programmierkenntnisse (und scheinbar ohne Web-Kenntnisse überhaupt) seine eigene Website ins Netz zu stellen. Natürlich geht das und ich will niemandem zumindest einen Achtungserfolg absprechen. Auch ich kaufe im Baumarkt Farbe und streiche die Wände zuhause selbst, ich kaufe im Internet, wenn mir die Vorteile manches Einzelhändlers nicht überzeugend genug erscheinen. Und ich kaufe Vorhänge auch mal bei IKEA – statt beim Raumausstatter. Es funktioniert, es klappt, und es sieht doch meistens gut aus. Langt.

Aber manchmal brauche ich doch einen guten Maler“meister seines Fachs“, einen guten Raumausstatter oder einen klasse Einzelhändler. Und zwar immer dann, wenn es besonders gut sein soll, wenn meine rudimentären Erfahrungen für eine Aufgabenstellung einfach nicht mehr ausreichen. Wenn ich verlässliche Hilfe benötige von einem Fachmann, der sich beruflich (also vollumfänglich und „ausschließlich“) mit (s)einem Thema täglich + intensiv auseinandersetzt – und dadurch mehr leisten kann und mehr Informationen hat, als ich es mir in meiner Freizeit aneignen kann.

Ich brauche den Fachmann vor allem im Beruf, als Selbständiger – wenn ich professionelle Unterstützung brauche. Wenn ich selbst nur dann erfolgreich sein kann, wenn andere mir zuarbeiten, mich unterstützen, entlasten. Weil ich neben meiner eigenen Arbeit nicht die Zeit, die Erfahrung und das Wissen (und die Geduld) aufbringen kann z.B. für Steuerberatung, IT-Support oder Raumreinigung.

Und so sind auch „Internet und Werbung“ Aufgabengebiete für Fachleute, jedenfalls im geschäftlichen Umfeld.

Natürlich gibt es Internetagenturen, die ausschließlich auf vorgefertigte Standards setzen und ihren Kunden „erfolgreich“ nur die Oberflächlichkeiten verkaufen. Sieht gut aus und kostet weniger. Ich kenne sogar einen Raumausstatter, der sich seine eigene Internetseite erstellt hat und weil ihm das auf Anhieb (aus seiner Sicht) so gut gelungen scheint, steht unter „Leistungen“ seither auch „Web-Design“. Glückwunsch!

Kann jeder machen wie er will. Klar.

Auch ich mache nicht alles richtig oder alles richtig gut. Manchmal fehlt die Zeit, die Mitarbeiter, dem Kunden das Budget … irgendwas klemmt immer. Ist normal.

Aber ich kann zumindest sagen, ich bin täglich für Sie da. Für Ihre Fragen, Ihre Aufgabenstellungen, Ihre Projekte.
Seit 18 Jahren befasse ich mich beruflich nicht nur mit den Oberflächlichkeiten, also dem Sichtbaren, der „Pflicht“, sondern strenge mich auch an bei der „Kür“. Maßnahmen, die Internetseiten erst wirklich sichtbar und damit erfolgreich machen.
Da sind die technischen Aufgaben – wie das Webhosting, Sicherungsstrategien (Backup), Serverkonfiguration, Updates- und Sicherheitspatches, FTP-Zugänge, MySQL-Datenbanken – rechtliche Vorgaben wie Datenschutzbestimmungen und Impressum – aber auch das Internetmarketing, also der „Sichtbarkeit“ eines Webauftritts: Suchmaschinen-Optimierung, Google-Dienste wie AdWords, MyBusiness und vieles, vieles mehr …

Also: Respekt, wer das alles selber macht!

 

Sieht Citroen übrigens auch so 🙂
Wir wünschen Andreas Streicher – Malermeister und Webdesigner jedenfalls viel Erfolg. Jeder wächst schließlich an seinen Aufgaben.

Werbung für den Citroen Jumpy